THEATER
Graf-Zeppelin-Haus
Das Graf-Zeppelin-Haus zählt zu den wichtigsten Kulturstätten der Bodenseeregion. Theater, Konzerte und Ballettaufführungen auf höchstem Niveau aber auch Kleinkunst, Jazz, Pop und Rock stehen auf dem abwechslungsreichen Programm. Künstler wie Yehudi Menuhin, Gidion Kremer, Anne-Sophie Mutter, Montserrat Caballé und viele Ensembles von Weltrang haben im Graf-Zeppelin-Haus das Publikum begeistert. Regelmäßig werden beliebte Programme wie das "Bodensee-Festival", das "Hafenkonzert" und eine Fastnachtsveranstaltung live aus dem Graf-Zeppelin-Haus in Hörfunk und Fernsehen übertragen.
Theater Konstanz
Lindauer Marionettenoper
MUSEEN
Stiftsbibliothek St. Gallen
Eine der ältesten Bibliotheken der Welt mit ununterbrochener Tradition bis heute. Prachtvoller spätbarocker Bibliothekssaal. Handschriftensammlung von Weltrang. Jährlich wechselnde Ausstellung von kostbaren Originalhandschriften.
Kunsthaus Bregenz
Ausstellungshaus internationaler Gegenwartskunst mit Wechselausstellungen aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Design. Besucherservice: Bibliothek, Museumsshop, Café-Restaurant.
Otto-Dix-Haus Hemmenhofen
Museum im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus von Otto Dix. Leben und Wirken des bedeutendsten
deutschen Malers des 20. Jhdts., der hier von 1936 bis 1969 lebte. Wechselnde Sonderausstellungen.
Zeppelin Museum Friedrichshafen
Zeppelin-Abteilung: Weltgrößte Ausstellung zur Geschichte der Luftschifffahrt, Kunstsammlung: Kunst des Bodenseeraumes und Oberschwabens aus
5 Jahrhunderten: Mittelalter - Barock und Moderne. Wechselausstellungen.
Technik und Kunst
Rolls Royce Museum Dornbirn (Bodensee)
Weltweit bedeutendste und eindruckvollste Rolls Royce Sammlung
3000 Quadratmeter Ausstellungsfläche
Das Museum befindet sich in einem alten Spinnereigebäude (1862).
FESTSPIELE
Bregenzer Festspiele
Die Bregenzer Festspiele, ein Superlativ: die größte Seebühne, die interessantesten Regisseure, die einzigartigen Operninszenierungen und seit über 50 Jahren eines der großartigsten Orchester - die Wiener Symphoniker.
Internationales Bodenseefestival
1989 gründeten der damalige Südwestfunk und die Städte Friedrichshafen und Konstanz das Bodenseefestival. Der Grundgedanke des Festivals besteht seit jeher darin, in kulturell zusammengehörenden, aber politisch geteilten Räumen, kulturelle Verbindungslinien neu zu beleben. Kultur aus der Region steht deshalb im Programm des Bodenseefestivals gleichberechtigt neben Gastspielen international renommierter Künstler und Ensembles. Feste Bestandteile des Programmangebotes waren von Anfang an das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das Stadttheater Konstanz und die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz.
Das Bodenseefestival findet alljährlich im Mai rund um den See statt. Die je nach Dauer des Festivals zwischen 70 und 85 Veranstaltungen stehen unter einem jährlich wechselnden Thema.
Seenachtsfest
Das Konstanzer Seenachtfest ist keineswegs eine Errungenschaft unserer Zeit. Die schlauen Bürger der einstigen Reichs- und Konzilstadt brannten schon im Jahre 1507 ein erstes Feuerwerk ab. Das ist urkundlich belegt. Sie taten das zu Ehren eines hohen Herrn, von dem man sich Wohltaten und handfeste Vorteile erhoffte. Dabei handelte es sich um den äußerlichen Glanz ganz und gar nicht abgeneigten Kaiser Maximilian, der als "Letzter Ritter" in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Er weilte damals zu einem Reichstag in Konstanz. Wenn die selbstbewussten Bürger der Stadt zu seinem Spaß mittels einiger Fässer Schwarzpulver einen Feuerzauber in der Konstanzer Bucht inszenierten, bewiesen sie damit zumindest diplomatisches Geschick und bereiteten sich selbst eine Freude. Die kaiserlichen Gunstbeweise hielten sich freilich in Grenzen. Von weiteren Feuerwerken weiß die Stadtgeschichte lange nichts zu berichten. Erst als der Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Konstanz und am ganzen Bodensee aus den Kinderschuhen herauswuchs, wurden im noch jungen Verkehrsverein Überlegungen angestellt, wie man den Gästen den Aufenthalt verschönern könnte. Man hatte viele Ideen, dennoch zwangen knappe Kassen zur Bescheidenheit. Was geboten wurde, nannte sich schlicht und einfach "Beleuchtungsabende". Ihr Programm bestand im Wesentlichen aus einem Bootskorso vor dem gerade neu angelegten Stadtgarten und einer bengalischen Beleuchtung. Angeblich sollen dabei auch einige Raketen und Feuerwerkskörper in den Himmel geschossen worden sein. Die Begeisterung jedenfalls war groß. Auf vergilbten Zeitungsausschnitten ist nachzulesen, welche bleibenden Eindrücke diese Abende bei den Gästen in jenen Tagen hinterlassen haben. Erst 1949 erlebte Konstanz sein erstes Nachkriegs-Seenachtfest. Auch andere Bodenseeorte lockten damals mit solchen Festen Gäste an. Innerhalb weniger Jahre ging Ihnen entweder finanziell die Puste aus oder das Wetterpech zwang sie zum Aufgeben. Übrig blieb das gemeinsame Seenachtfest Konstanz - Kreuzlingen. Die Schweizer Nachbarn hatten übrigens bereits 1948 ihr erstes eigenes Seenachtfest gefeiert. Ein Jahr später begann die Ära der gemeinsamen Feste. So ist es bis heute geblieben. Immer noch markiert es den Höhepunkt der Sommersaison und steigerte seine Anziehungskraft von Jahr zu Jahr.
Ein neues Feuerwerkskapitel schlug das Konstanzer Seenachtfest im Jahr 2005 auf: Erstmals in der langen Geschichte des Festes erleuchtete ein chinesisches Musikfeuerwerk den Himmel über der Konstanzer Bucht.
........